Woche der seelischen Gesundheit

im Landkreis Görlitz vom 30.09. bis 21.10.2020 Anmeldung

Info

Die „Woche der Seelischen Gesundheit“ findet jedes Jahr rund um den internationalen Tag der Seelischen Gesundheit am 10. Oktober statt. Eine Woche lang sind deutschlandweit Bürger und Bürgerinnen eingeladen, die vielfältigen ambulanten und stationären Angebote der (psycho)sozialen Einrichtungen in ihrer Umgebung kennen zu lernen.

Dass die Folgen der Corona-Krise uns alle vor große nicht nur psychische Herausforderungen stellen, ist jetzt schon deutlich spürbar. Daher ist die Woche der seelischen Gesundheit gerade in diesem Jahr vielleicht so wichtig wie nie! Gemeinsam mit (psycho)sozialen Einrichtungen, Selbsthilfeorganisationen und anderen Initiativen möchte das Soziale Netzwerk Lausitz in Weißwasser und Niesky eine Woche lang mit wertvollen Informationen und konkreten Angeboten praktische Unterstützung zur Bewältigung der Ausnahmesituation leisten.
Worum geht es? Es geht vor allem darum Mut zu machen. Mut, den man braucht in jeder Lebenslage, in jeder Krise aber auch in den guten Zeiten. Lassen Sie uns gemeinsam die zahlreichen Hilfsangebote in unserem Umfeld, aber auch neue digitale Technologien und praktischeMethoden zur Bewältigung der Krise in den Fokus rücken. Denn auch ein Schnupfen kann als sehr starke Beeinträchtigung empfunden werden – und damit sind wir bei der seelischen Gesundheit.
Ein weiteres wichtiges Ziel aller Veranstaltungen ist es, über psychische Erkrankungen und deren Ursachen aufzuklären, Hilfs- und Therapieangebote aufzuzeigen und die Diskussion anzuregen. Ob Vorträge, Workshops, Schnupperkurse, oder körperliche Aktivitäten – alle Veranstaltungen tragen dazu bei, Berührungsängste abzubauen und vor allem Betroffene sowie deren Angehörige einzubinden.

Wichtiger Hinweis 2020: Wir gehen zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass es im Oktober möglich sein wird, kleinere Veranstaltungen unter Einhaltung der gebotenen Gesundheitsvorschriften durchzuführen. Dafür gibt es aber derzeit keine Garantie. Das Soziale Netzwerk Lausitz und seine Partner arbeiten bereits schon jetzt an alternativen digitalen Formaten und Online-Veranstaltungen wie z.B. Web-Seminar, Streams von Vorträgen, virtuelle Tage der offenen Tür oder digitale Lesungen. Bitte informieren Sie sich über aktuelle Einschränkungen durch die Corona-Krise auch unter www.coronavirus.sachsen.de.
Wir freuen uns, gerade jetzt gemeinsam mit Ihnen ein Zeichen für die seelische Gesundheit zu setzen! Bei Fragen nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf.

Referenten

Einige unserer Referenten stellen sich Ihnen hier kurz vor.

Carolin Schulz

Carolin Schulz

Carolin Schulz ist Kommunikations- und Politikwissenschaftlerin (M.A.) mit Zusatzqualifizierung im Gesundheitsmanagement. Seit 2013 unterrichtet sie Achtsamkeitstechniken wie Qi Gong und Meditation in sozialen Einrichtungen. Ein besonderer Schwerpunkt ihres Wirkens bildet die Arbeit zur gesunden Abgrenzung und Burn-Out-Prävention. Berufliche Tätigkeiten waren PR-Managerin, parlamentarische Mitarbeiterin im Sächsischen Landtag und freie Journalistin im Gesundheitsbereich. Sie ist zuständig für die die Öffentlichkeitsarbeit der Selbsthilfeakademie Sachsen.

Dr. Leander Hirthe

Dr. Leander Hirthe

Dr. Leander Hirthe M.Sc., Bc. ist Diplomphysiotherapeut, promovierte in Gesundheitswissenschaften und war bis 2015 als Dozent an diversen Fach- und Hochschulen in Berlin, Brandenburg und Sachsen tätig. Zudem ist er Autor diverser Fachartikel und betreibt eine eigene Praxis in Forst (Lausitz). 

Cathleen Donath

Cathleen Donath

Meine Name ist Cathleen Donath. Ich wurde 1979 in Dresden geboren. Ich bin verheiratet und habe 2 Kinder. Aus eigener leidvoller Erfahrung habe ich mich zur Expertin für Schmerz- und Depressionspatienten entwickelt. Diese unterstütze ich mit den Methoden aus dem MBSR-Programm und mit meinen Kernqualitäten von Mitgefühl, Liebe und Offenheit. Meine Angebote sind keine medizinischen Leistungen sondern Begleitangebote. Bitte informieren Sie Ihren Arzt wenn Sie sich krank fühlen oder Symptome abklären wollen. 

Christiane Bättermann

Christiane Bättermann

Christiane Bättermann arbeitet als Pfarrerin in der Diakonissenanstalt EMMAUS in Niesky und ist dort im stationären Hospiz als Seelsorgerin tätig. Ein weiteres Feld der Seelsorge betreut sie im Krankenhaus Emmaus. Als ausgebildete Trauerbegleiterin, kennt sie die Ängste der Sterbenden und der Hinterbliebenen.

Diana Zielske

Diana Zielske

Diana Zielske ist seit 2010 als Beraterin in der Erziehungs- und Familienberatungsstelle der Diakonie St. Martin in Weißwasser tätig. Vom Beruf ist sie Dipl. – Sozialpädagogin (FH) und Sozialtherapeutin (VT) und hat Zusatzausbildungen im Bereich der Körperorientierten Trauma-arbeit und als PEKiP – Gruppen-leiterin (Prager-Eltern-Kind-Programm) absolviert. Seit 2011 bietet Sie PEKiP – Gruppen für Eltern und ihre Babys im ersten Lebensjahr an. 

Bettina Rießner

Bettina Rießner

Bettina Rießner arbeitet als Beraterin seit 2003 in der Erziehungs- und Familienberatungsstelle der Diakonie St. Martin in Weißwasser. 2008 hat sie die Leitung der Beratungsstelle übernommen. Nach dem Studium zur Kommunikations-psychologin, nahm sie berufs-begleitend eine Ausbildung zur Gestalttherapeutin auf und absolvierte eine Weiterbildung zur Beraterin im frühkindlichen Bereich. 

Sonja Rönsch

Sonja Rönsch

Sonja Rönsch, ist stolz ein Dorfkind zu sein und seit ihrem 19. Lebensjahr Diakonisse mit Reformationspotential. Sie lebt und liebt die Diakonissenanstalt EMMAUS in Niesky und ist Dip.-Rel. Päd-, Mediatorin, Kommunikationswirtin und Managerin für Soziale Organisationen. 

Karola Stapel

Karola Stapel

Mein größtes und wichtigstes Anliegen ist die gemeinsame und untereinander abgestimmte interdisziplinäre Arbeit am Patienten, im Sinne des Patienten und das mit so wenig körperlicher Anstrengung wie möglich. Um Dieses Ziel zu erreichen, habe ich diverse Ausbildungen gemacht:
- 1983 Abschluss als Physiotherapeuten 
- Fortbildungen in Akupunktur-Meridian-Massage, Bobath, LiN (und noch viele andere) 
- seit 2017 Kinästthetik-Trainerin am Carl-Thiem-Klinkum Cottbus. Hier schule ich das Personal und gebe Kurse zum Thema Lagern oder Positionieren.

Petra Alexandra Buhl

Petra-Alexandra Buhl

Petra-Alexandra Buhl überstand vor dreißig Jahren eine schwere Krebserkrankung und engagiert sich seither für die psychosoziale Nachsorge von Krebspatienten. Buhl studierte Geschichte, Germanistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Tübingen, absolvierte eine journalistische Ausbildung an der Henri-Nannen-Schule Berlin und arbeitete 10 Jahre erfolgreich als Journalistin. Seit 2008 coacht sie Führungspersönlichkeiten und moderiert Großveranstaltungen. 

Maik Petzold

Maik Petzold

Das Thema seelische Gesundheit hat mich direkt oder indirekt ein Leben lang begleitet, da Hochleistungssport maßgeblich einen Spagat zwischen Über- und Unterforderung des Körpers darstellt. Viele meiner Erfahrungen aus dem Leistungssport wende ich immer noch an, auch wenn sich mein Lebensinhalt stark verändert hat und sicherlich auch zukünftig verändern wird.

Zuversicht und Dankbarkeit waren und sind die treibende Kraft. Ich freue mich auf Euch.

Programm

Sie erwartet ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm zur Woche der seelischen Gesundheit. Wir freuen uns über Ihre rege Teilnahme und wünschen Ihnen viele interessante Eindrücke. (Download PDF, 5 MB)

Mittwoch, 30. September 2020

Stammtisch im Rahmen der Woche der Seelischen Gesundheit im Landkreis Görlitz mit folgenden Kurzbeiträgen:

• Geschichte der Psychiatrie, Hr. Siegler

• Leben und Wirken von Kahlbaum, Hr. Marakanow

• Ehrenamtliche Arbeit im Klinikum, Fr. Gales

• Allgemeines
- Unterstützung Aufbau InfoPOiNT Seelische Gesundheit im Gesundheitsamt
- Durchführung Gedenkminute zum 150. Geburtstag von Dr. Siegfried Kahlbaum am 28. November, Treffpunkt: Kahlbaum Grabstätte

Teilnahme bitte bis 24.09.2020 mitteilen, Kosten für Kaffee/Tee/Gebäck: 2,00 €

Kontakt: Peter-Nikolai Marakanow, Teamkoordinator Initiative PRO Kahlbaum,
E-Mail: marakanow@kabelmail.de

Teilnehmerzahl: 15
Bitte melden Sie sich für diese kostenfreie Veranstaltung hier an.

Mittwoch, 07. Oktober 2020

Ein Teil von uns ist ein deutscher Fernsehfilm aus dem Jahr 2016. Regie führte Nicole Weegmann. Die Hauptrollen sind mit Jutta Hoffmann, Brigitte Hobmeier, Volker Bruch und Nicholas Reinke besetzt. 

Der Film beschäftigt sich mit einem Tabuthema unserer Gesellschaft. Kinder von Obdachlosen verleugnen oft Vater oder Mutter und damit auch einen Teil von sich selbst. Dass der eigene Vater oder die Mutter ein Leben auf der Straße führt, das in der Regel mit schweren psychischen und physischen Abstürzen und einem „würdelosen Lebenszustand“ verbunden ist, belastet oftmals auch das Leben der Angehörigen schwer und kann das eigene Selbstwertgefühl auf eine harte Probe stellen. Es geht in diesem Fernsehfilm um die Herausforderungen, die ein Leben mit einem obdachlosen Angehörigen, in unserem Fall mit einer psychisch kranken Mutter, mit sich bringt. 

Im Anschluss an den Film gibt es eine Podiumsdiskussion mit regionalen Anlaufstellen und Sozialarbeitern.

Kontakt: Kai-Uwe Süß, 03583-5409830

Teilnehmerzahl: 50
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Donnerstag, 08. Oktober 2020

Essen bringt mitunter nicht nur Freud, sondern auch Leid mit sich. Wie wir uns fühlen, sagt dabei schon viel über den Zustand unserer Energiespeicher aus.

Im Naturladen finden Sie fachkompetente Beratung zu nährenden Lebensmitteln. Ralf Liedecke hat Kräuter der seelischen Gesundheit im Angebot und ein weitreichendes Wissen dazu. Denn diese Kräuter haben in unserer heutigen Zeit nicht nur einen Platz in der Küche, sondern auch endlich wieder in der Heilkunde. Sie sind häufig nicht nur schmackhaft, sondern auch gut für Körper und Geist.

Welche Einfluss Honig auf unsere Gesundheit hat, weiß Sieghard Richter von der Imkerei Richter zu berichten, dessen Imkerei schon seit 10 betrieben wird. Die Bienen produzieren den Honig überwiegend in Holzbeuten. Durch die Wanderimkerei können verschiedene leckere Honigsorten angeboten werden. 

Teilnehmerzahl: keine Beschränkung

Selbsthilfegruppen kommen an einen Punkt, wo sich die Themen wiederholen. Es scheint, als würde alles still stehen und das Miteinander fühlt sich zunehmend schwerer an. Gruppenmitglieder kommen nicht mehr zu den Treffen oder verabschieden sich ganz. 

In diesem Workshop setzen wir an diesem Punkt an und klären Fragen wie: Was will uns diese Situation zeigen? Wie können wir das Vertrauen in die Gruppe stärken und wie kann ich meine eigenen Ideen und Wünsche mehr einbringen? 

Ein Schlüssel hierfür ist das Vertrauen in sich selbst, in die eigenen Fähigkeiten und diese in die Gruppe einzubringen. Gleichzeitig entstehen in der Gruppe Dynamiken, die das eigene Vertrauen stärken und das Miteinander fördern. Wir öffnen uns gemeinsam für neue Impulse, wie die gemeinsame Weiterentwicklung in der Selbsthilfe gelingen kann.

Teilnehmerzahl: 15
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12:00-17:00

Beratungsmobile zum Thema SEHEN, HÖREN und PFLEGEN

Freunde des barrierefreien Lesens e.V., BSVS, dzb lesen Marktplatz, Niesky

Vor Ort können sich Besucher an den Mobilen kostenlos darüber informieren, welche Angebote und Leistungen für Menschen mit eingeschränktem Seh- oder Hörvermögen und pflegebedürftigen Menschen  zur Verfügung stehen und wie sie genutzt werden können. (Keine medizinische Beratung!) 

• BeraterInnen von Blickpunkt Auge beantworten Fragen zu den häufigsten Augenerkrankungen, geben einen Überblick über Sehhilfen und andere Hilfsmittel sowie Reha-Maßnahmen. Zudem gibt es Beratung zu möglichen rechtlichen und finanziellen Ansprüchen. 

• MitarbeiterInnen des dzb lesen informieren über ihre Literaturangebote für Leser mit Seheinschränkungen. In der Spezialbibliothek können sich Nutzer kostenfrei Hörbücher ausleihen. Daneben können eine Vielzahl passender Medienangebote entliehen sowie weitere Dienstleistungen in Anspruch genommen werden. 

Für eine persönliche Beratung im Mobil vereinbaren Sie bitte einen Termin. Ansprechpartnerin: Kaisa Langer, E-Mail: sachsenmobil@blickpunkt-auge.de, Telefon: 0341 7113200 oder 0174 9623998. 

• Ratsuchende mit Fragen rund ums Hören und Schwerhörigkeit können sich vertrauensvoll an die Experten des Landesverbandes der Schwerhörigen und Ertaubten Sachsen e.V. wenden, verschiedene Hörhilfsmittel, wie z. B. Lichtsignalanlagen, aber auch Rauchmelder ausprobieren. Eine kleinen Hörtestung ist möglich. Weiterhin erhalten Sie, unterstützt von den Teilhabeberatern aus dem Landkreis, Beratung und Aufklärung (Hilfsmittel, Förderung am Arbeitsplatz, Audiotherapie...).

• Im Pflegemobil erhalten Sie Informationen rund ums Thema Pflege und pflegende Angehörige. Symptome von Demenz können am eigenen Leib erfahren werden, um ein besseres Verständnis für die Erkrankten zu erlangen.

Das Beratungs- und Bibliotheksmobil ist ein Angebot des Fördervereins „Freunde des barrierefreien Lesens e.V.“, des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Sachsen e. V. (BSVS) und des Deutschen Zentrums für barrierefreies Lesen (dzb lesen). 

www.dzblesen.dewww.teilhabeberatung.dewww.kreis-goerlitz.de

Teilnehmerzahl: keine Beschränkung

Immer wieder kommt die Frage auf uns Pflegekräfte zu … könnt ihr nicht mal ein Reanimationskurs machen … der letzte war zum Führerschein und liegt so viele Jahre zurück, das es nicht mehr sitzt und damit Unsicherheit besteht … Ja das können wir!!!

In Anlehnung zur seelischen Woche der Gesundheit bieten wir vom Familienunternehmen Kunze eine Möglichkeit unter Anleitung die hauptsächlichen Grundlagen der Herz-Lungen-Wiederbelebung an Puppen zu üben und ein klein wenig Wissen dazu anzueignen um der Unsicherheit im realen Notfall keinen Raum zu bieten. 

Teilnehmerzahl: 20
Bitte melden Sie sich für diese kostenfreie Veranstaltung hier an.

Ein Teil von uns ist ein deutscher Fernsehfilm aus dem Jahr 2016. Regie führte Nicole Weegmann. Die Hauptrollen sind mit Jutta Hoffmann, Brigitte Hobmeier, Volker Bruch und Nicholas Reinke besetzt. 

Der Film beschäftigt sich mit einem Tabuthema unserer Gesellschaft. Kinder von Obdachlosen verleugnen oft Vater oder Mutter und damit auch einen Teil von sich selbst. Dass der eigene Vater oder die Mutter ein Leben auf der Straße führt, das in der Regel mit schweren psychischen und physischen Abstürzen und einem „würdelosen Lebenszustand“ verbunden ist, belastet oftmals auch das Leben der Angehörigen schwer und kann das eigene Selbstwertgefühl auf eine harte Probe stellen. Es geht in diesem Fernsehfilm um die Herausforderungen, die ein Leben mit einem obdachlosen Angehörigen, in unserem Fall mit einer psychisch kranken Mutter, mit sich bringt. 

Im Anschluss an den Film gibt es eine Podiumsdiskussion mit regionalen Anlaufstellen und Sozialarbeitern.

Teilnehmerzahl: 20
Bitte melden Sie sich für diese kostenfreie Veranstaltung hier an.

Freitag, 09. Oktober 2020

08:00-13:00

Beratungsmobile zum Thema SEHEN, HÖREN und PFLEGEN

Freunde des barrierefreien Lesens e.V., BSVS, dzb lesen Marktplatz, Weißwasser

Vor Ort können sich Besucher an den Mobilen kostenlos darüber informieren, welche Angebote und Leistungen für Menschen mit eingeschränktem Seh- oder Hörvermögen und pflegebedürftigen Menschen  zur Verfügung stehen und wie sie genutzt werden können. (Keine medizinische Beratung!) 

• BeraterInnen von Blickpunkt Auge beantworten Fragen zu den häufigsten Augenerkrankungen, geben einen Überblick über Sehhilfen und andere Hilfsmittel sowie Reha-Maßnahmen. Zudem gibt es Beratung zu möglichen rechtlichen und finanziellen Ansprüchen. 

• MitarbeiterInnen des dzb lesen informieren über ihre Literaturangebote für Leser mit Seheinschränkungen. In der Spezialbibliothek können sich Nutzer kostenfrei Hörbücher ausleihen. Daneben können eine Vielzahl passender Medienangebote entliehen sowie weitere Dienstleistungen in Anspruch genommen werden. 

Für eine persönliche Beratung im Mobil vereinbaren Sie bitte einen Termin. Ansprechpartnerin: Kaisa Langer, E-Mail: sachsenmobil@blickpunkt-auge.de, Telefon: 0341 7113200 oder 0174 9623998. 

• Ratsuchende mit Fragen rund ums Hören und Schwerhörigkeit können sich vertrauensvoll an die Experten des Landesverbandes der Schwerhörigen und Ertaubten Sachsen e.V. wenden, verschiedene Hörhilfsmittel, wie z. B. Lichtsignalanlagen, aber auch Rauchmelder ausprobieren. Eine kleinen Hörtestung ist möglich. Weiterhin erhalten Sie, unterstützt von den Teilhabeberatern aus dem Landkreis, Beratung und Aufklärung (Hilfsmittel, Förderung am Arbeitsplatz, Audiotherapie...).

• Im Pflegemobil erhalten Sie Informationen rund ums Thema Pflege und pflegende Angehörige. Symptome von Demenz können am eigenen Leib erfahren werden, um ein besseres Verständnis für die Erkrankten zu erlangen.

Das Beratungs- und Bibliotheksmobil ist ein Angebot des Fördervereins „Freunde des barrierefreien Lesens e.V.“, des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Sachsen e. V. (BSVS) und des Deutschen Zentrums für barrierefreies Lesen (dzb lesen). 

www.dzblesen.dewww.teilhabeberatung.dewww.kreis-goerlitz.de

Teilnehmerzahl: keine Beschränkung

Cardioscan ist die wohl einfachste Methode, den Gesundheitszustand eines Herzens schnell und effektiv darzustellen. Mittels Elektroden an Fuß- und Handgelenken werden die vom Herzen ausgesandten Impulse digitalisiert und auf einen Monitor in ein farbiges Herzportrait umgewandelt (3-Kanal EKG).

2 Minuten später zeigt ein dreidimensionales Bild an, wie gut es dem Herzen geht. Es ist kein Diagnosegerät im medizinischen Sinne, gibt jedoch ausreichend Hinweise auf die Stressbelastung des Herzens und somit die Verfassung der Person.

Der Herzcheck dauert 2 min zzgl. Aufnahme und Auswertung.

Thomas Wagner unterstützt Sie bei Ihrem individuellen Trainingsprogramm zu mehr geistiger und körperlicher Belastbarkeit.

Anmeldung über das Studio www.wagner-infosite.de

Ein Teil von uns ist ein deutscher Fernsehfilm aus dem Jahr 2016. Regie führte Nicole Weegmann. Die Hauptrollen sind mit Jutta Hoffmann, Brigitte Hobmeier, Volker Bruch und Nicholas Reinke besetzt. 

Der Film beschäftigt sich mit einem Tabuthema unserer Gesellschaft. Kinder von Obdachlosen verleugnen oft Vater oder Mutter und damit auch einen Teil von sich selbst. Dass der eigene Vater oder die Mutter ein Leben auf der Straße führt, das in der Regel mit schweren psychischen und physischen Abstürzen und einem „würdelosen Lebenszustand“ verbunden ist, belastet oftmals auch das Leben der Angehörigen schwer und kann das eigene Selbstwertgefühl auf eine harte Probe stellen. Es geht in diesem Fernsehfilm um die Herausforderungen, die ein Leben mit einem obdachlosen Angehörigen, in unserem Fall mit einer psychisch kranken Mutter, mit sich bringt. 

Im Anschluss an den Film gibt es eine Podiumsdiskussion mit regionalen Anlaufstellen und Sozialarbeitern.

Teilnehmerzahl: 30
Bitte melden Sie sich für diese kostenfreie Veranstaltung hier an.

Sie pflegen einen Angehörigen oder sind gar selbst in der Pflege? 

Lagerung findet Anwendung bei Patienten/Klienten und Angehörigen, die bei der Einnahme einer neuen Position Unterstützung benötigen. Bei herkömmlicher Lagerung liegt der Fokus auf dem sparsamen Einsatz von Lagerungsmaterial an bestimmten Körperstellen. LiN dagegen stellt eine günstige Stellung der Körperabschnitte in den Mittelpunkt des Lagerungsvorgehens. In mehreren Studien wurde die positive Wirkung von LiN – verglichen mit herkömmlicher Lagerung (KON) – nachgewiesen. Die Analyse der Ergebnisse einer multizentrischen, randomisierten, kontrollierten und einfach verblindeten Studie an 218 Patienten zeigte, dass aus dem zweistündigen Verbleiben in der jeweiligen Lagerung eine größere Beweglichkeit resultierte. 

Teilnehmerzahl: 20
Bitte melden Sie sich für diese kostenfreie Veranstaltung an.

Samstag, 10. Oktober 2020

15:00-16:30 geschlossene VA für Selbsthilfegruppen
18:30-20:00 frei

"Der Lebenslauf eines Menschen – Diagnose bipolare Störung – erscheint in der verdichteten Form eines Theaterabends wie ein ständiges Auf und Ab. In “Rapid Cycling” untersucht die Dresdner JuWie Dance Company verschiedene Realitäten von „Wahr-nehmung“ anhand der Achterbahnfahrt der Stimmungen einer betroffenen Person. Ab wann sind Stimmungsschwankungen „krank“? Wie funktional muss ein Mensch sein? Alles eine Frage der Perspektive? Eine kleine interaktive Ausstellung ergänzt den künstlerischen Zugang zum Thema." 

So lautete der Pressetext der Premiere des Stückes im Dezember vergangenen Jahres in HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste. Für die Vorstellungen im Rahmen der Woche der seelischen Gesundheit holt die Company ihre Ausstellung zu bipolarer Störung nach Weißwasser. Inmitten der Ausstellung werden Ausschnitte aus dem Tanzstück „Rapid Cycling“ live performt. Dabei tanzt die zeitgenössische Tänzerin Jule Oeft mit Videoprojektionen ihrer selbst in verschiedenen Geisteszuständen und vermittelt so einen Eindruck der Bandbreite menschlicher Gefühlslagen. Die orginäre Musik und das einmalige Bühnenbild des Tanzstückes werden ebenfalls zum Einsatz kommen. 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Teilnehmerzahl: 50 je Einheit
Bitte melden Sie sich für diese kostenfreie Veranstaltung an.

UPDATE: Bitte beachten Sie die geänderten Zeiten des Glücksmobils am 10.10.2020: Die Durchläufe 14 und 15 Uhr entfallen ersatzlos, dafür stehen noch Plätze im Durchlauf 11:30 – 13 Uhr zur Verfügung. Die Anmeldefrist wird bis zum 09.10.2020, 12 Uhr erweitert.

Konzipiert von der Fach- und Koordinierungsstelle Suchtprävention Sachsen, trägt die mobile Ausstellung dazu bei, neue Impulse für die Suchtprävention in Sachsen zu setzen und auf die bestehenden Angebote vor Ort aufmerksam zu machen. Das mobile Angebot des Freistaats Sachsen bietet insgesamt acht eingebaute Mitmach-Stationen zu den Themen Glück, Identität, Konsumrisiken und Rauschmittel und wendet sich insbesondere an Schüler der 5. bis 12. Klasse.

Im Rahmen der „Woche der seelischen Gesundheit“ stehen die Türen des Projektes für Multiplikatoren aus den Bereichen Schule, Prävention oder auch der Kinder- und Jugendarbeit offen. Den Teilnehmern wird es möglich sein das Innere des Busses zu erkunden, sowie inhaltliche und organisatorische Fragen mit dem zuständigen Landkreis-Koordinator für das Projekt, Herrn Niko Hippauf (Sozialteam – Psychosoziale Beratungs- und Behandlungsstelle Görlitz), zu thematisieren.

Organisatorisches:
Auf Grund strenger Hygieneauflagen während der Begehung des Busses wird es nur einer begrenzten Teilnehmerzahl möglich sein den Bus zu besuchen. In Absprache mit dem zuständigen Gesundheitsamt ist daher ein enger Zeitplan entwickelt worden, der es jeweils 8 Personen zur vollen Stunde ermöglicht die 8 inhaltlichen Stationen des Busses selbst zu testen.

Teilnehmerzahl: je 8 Personen a 45 Minuten
Bitte melden Sie sich für diese kostenfreie Veranstaltung bis spätestens zum 09.10.2020, 12 Uhr an.

Sonntag, 11. Oktober 2020

In sozialen Berufen, sowie bei der Pflege Angehöriger ist die körperliche und psychische Belastung sehr hoch. Dem entgegen zu wirken, so zu arbeiten, das Heben und Tragen reduziert wird, die Arbeitsabläufe harmonisch gestaltet werden und die Angehörigen, Klienten oder Patienten dabei optimal gefördert werden ist das Hauptanliegen meiner Arbeit. Und dieses möchte ich zu diesem Workshop näher bringen.

Teilnehmerzahl: 20
Bitte melden Sie sich für diese kostenfreie Veranstaltung an.

Montag, 12. Oktober 2020

Schmerzen und Entzündungsprozesse schränken das Wohlbefinden, die Leistungsfähigkeit und damit die Lebensqualität vieler Menschen ein. Viele Maßnahmen helfen scheinbar dabei Symptome zu lindern. Doch welche Strategien sind langfristig an den Ursachen orientiert damit nachhaltig wirksam? Nach Forschungslage ist dabei der erste Schritt, dass Patienten bzw. betroffene Menschen die richtigen Zusammenhänge verstehen und erkennen. Hier möchte der Vortrag einen wissenschaftsbasierten Grundstein legen, über viele Mythen und Falschannahmen aufklären und mit praktischen Selbsthilfemaßnahmen abschließen.

Gymnastikmatten und ggf. bequeme Kleidung sind für die praktischen Übungen von Vorteil. 

Teilnehmerzahl: 50
Bitte melden Sie sich für diese kostenfreie Veranstaltung an.

Dienstag, 13. Oktober 2020

Manchmal fühlen Sie sich wie ein Jongleur im Zirkus, der immer noch einen Kegel hinzunimmt, solange bis er an seine Geschicklichkeits- und Konzentrationsgrenzen kommt. Der letzte Kegel war dann einer zu viel und das ganze schöne Kunstwerk fällt in sich zusammen. Das, womit Sie in Ihrem Alltag jonglieren, sind die beruflichen Herausforderungen, ihre Familie, die Sorge um altgewordene Eltern, der Freundeskreis, die Kirchengemeinde, gesellschaftliches Engagement und Hobbys. Bei dieser Vielzahl kann es schon mal passieren, dass Kegel fallen gelassen werden. Die Folgen können gravierend für mich und andere sein. Das Seminar zeigt Strategien und eigene Kraftquellen auf, die beim Jonglieren der täglichen Herausforderungen helfen und dafür sorgen, dass die Freude bleibt.

Teilnehmerzahl: 20
Bitte melden Sie sich für diese kostenfreie Veranstaltung an.

Die Erziehungs- und Familienberatungsstelle der Diakonie St. Martin in Weißwasser berät seit über 20 Jahren Familien zu den unterschiedlichsten Themen und Problemen, mit einem ganz besonderen Augenmerk auch auf den Bereich der frühen Kindheit. In ihrem Vortrag wollen die beiden Referentinnen und Mitarbeiterinnen der Erziehungsberatung Frau Rießner und Frau Zielske einen kleinen Exkurs in die Thematik des Schlafverhaltens von Kindern und ihren Familien in unserer westlichen Welt nehmen. Kinder schlafen von Natur aus anders als Erwachsene. Es werden Möglichkeiten der Haltung zu diesem oft auch herausfordernden Thema in Familien vorgestellt werden. Vor allem in den ersten Lebensjahren eines Kindes brauchen Eltern hier oft viel Geduld. Kenntnisse über den Ablauf der kindlichen Schlafentwicklung sind von großer Wichtigkeit für Eltern. Da frühes Durchschlafen oft mit einer erfolgreichen Erziehung assoziiert wird, können Eltern unter enormen Druck geraten, wenn ihr Kind sich damit schwertut. Der Vortrag möchte Impulse zum Nachdenken über die eigenen Sichtweisen zum Thema „Entspanntes Schlafen für Eltern und Kind“ geben. Keine Patentrezepte im Umgang mit dem Schlafen, aber dafür Hintergrundwissen über die evolutionsbiologischen und entwicklungsrelevanten Prozesse, um damit eine Vielzahl von Herausforderungen beim Thema Schlafen zu verstehen und damit auch für Eltern eine Entlastung im Familienalltag und auch den Familiennächten zu schaffen – wird Inhalt des Vortrages sein. Entspannte Eltern können eine entspannte Atmosphäre in der Familie schaffen und somit auch wieder einen guten Rahmen für einen entspannten Kinderschlaf bieten. 

Frau Rießner verfügt als Kommunikationspsychologin und als speziell für den frühkindlichen Bereich ausgebildete Beraterin über viel Erfahrung und Wissen auf diesem Gebiet. Frau Zielske arbeitet seit 10 Jahren mit Eltern und ihren Babys als PEKiP – Gruppenleiterin zusammen und kennt daher die Themen und Herausforderungen im Baby – und Kleinkindbereich sehr genau und nutzt immer wieder neue Erkenntnisse sowie Erfahrungen ihrer alltäglichen Arbeit mit PEKIP – Gruppen, aber auch aus ihrer beraterischen Tätigkeit im frühkindlichen Bereich. 

Teilnehmerzahl: 20
Bitte melden Sie sich für diese kostenfreie Veranstaltung an.

Täglich sind wir auf den Beinen, "unsere Füße tragen uns bis ans Ende der Welt"...!

Genau deshalb sollte man sich besonders mit diesen beschäftigen, sie  pflegen und ihnen etwas Gutes tun. In diesem Workshop lernen sie in theoretischen und praktischen Teilen, wie  eine wohltuende Fußreflexzonenmassage durchgeführt wird und sie mehr Wohlbefinden und Ausgeglichenheit in ihren Alltag bringen kann.

Dieses Angebot richtet sich besonders an Teilnehmer, welche  eine kleine Auszeit vom Alltag brauchen. Bitte bringen Sie zu der Veranstaltung ein kleines Handtuch mit.

Teilnehmerzahl: 10 // Kostenpunkt 22,50€
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Mit "Schnupperangebot zur Rückenschule" um 14.30 Uhr mit max 6 Teilnehmern

Kontakt: Annegret Kießling und Kati Pfitzner, 03583-511150.

Teilnehmerzahl: max 20 Personen gleichzeitig in der Praxis
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Kontakt: Kai-Uwe Süß, 03583-5409830.

Teilnehmerzahl: gleichzeitig max 10 Personen im Raum
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Mittwoch, 14. Oktober 2020

Leistungsdruck bei Kindern kann zu erhöhtem Stress führen. Langfristig hat das negative Auswirkungen auf die Entwicklung der SchülerInnen. Denn der Leistungsdruck bei Kindern hat in den letzten Jahren dramatisch zugenommen. Die Ursache liegt aber nicht allein im Schulsystem, sondern auch in den Werten der Eltern: 

• Im Alphabet kommt Anstrengung vor Erfolg.
• Harte Arbeit schlägt Talent.
• Ohne Fleiß kein Preis.

Wenn wir etwas erreichen wollen, müssen wir uns eben anstrengen. Zusammenreißen. Reinbeißen. Dranbleiben. Aushalten. Alles geben. Auch wenn es weh tun. Fertig. Leistungsdruck ist das Gefühl, leisten zu müssen. Und zwar mehr als uns locker von der Hand geht. Mehr, als wir denken, leisten zu können. Mehr, als wir meinen, zu schaffen. Ein unangenehmes, oft sogar bedrohliches Gefühl.

Viele Kinder sind sehr ehrgeizig und geradezu perfektionistisch, denn sie wollen nicht enttäuschen - weder ihre Eltern, noch die Lehrer oder andere Bezugspersonen. Denn nicht nur in der Schule, sondern auch in der Freizeit wird ein hohes Maß an Druck erzeugt: gute/bessere MusikerInnen, SportlerInnen, liebenswerte Spielgefährten...

Wohin kann dieser Druck führen? Welche Konsequenzen hat er für die Kinder bzw. auch für Erwachsene, die sich diesen Mustern nicht entziehen konnten oder können? In Zusammenarbeit mit dem Sozialeteam und Betroffenen greift das Soziale Netzwerk Lausitz das Thema auf und zeigt Wege aus dem Druck bzw. Möglichkeiten zum Druckausgleich. Augenöffnend für Schüler, Eltern und Lehrer gleichermaßen.

Teilnehmerzahl: 50
Bitte melden Sie sich für diese kostenfreie Veranstaltung an.

Schokolade hilft gegen Stress und Fisch macht klug – doch ist an solchen Volksweisheiten eigentlich etwas dran? Neue wissenschaftliche Erkenntnisse belegen, dass die Ernährung unmittelbaren Einfluss auf unsere seelische Gesundheit und geistige Verfassung hat. Lassen Eisbecher mit Zuckerstreuseln, Burger, Pizza, Hotdog, Softdrinks und Co. tatsächlich unsere grauen Zellen schmelzen?

Du bist, was du isst! Seit jeher stellt der Volksmund einen engen Zusammenhang zwischen Ernährung und Verhalten her. Ronny Mixdorf erklärt Ihnen in seinem Vortrag, wie Sie Ihre Leistungsfähigkeit durch gesunde Ernährung verbessern können.

Teilnehmerzahl: 15 - 30
Bitte melden Sie sich für diese kostenfreie Veranstaltung an.

Trauern heißt sich immer wieder neu verbinden

Der Verlust eines nahestehenden Menschen ist für viele Betroffene eine Extremsituation, die sie an und über Grenzen führt. Die meisten Trauernden brauchen eine lange Zeit, bis sie in der neuen Lebenssituation wieder festen Boden unter den Füßen gewinnen können. In unserem Workshop wollen wir uns mit der Frage auseinandersetzen, wie sich Trauer in unserem Leben äußert und welchen Verlauf sie nehmen kann. Dazu wollen wir uns etwas intensiver in das Trauermodell von Ruthmarijke Smeding: „Trauer erschließen: Eine Tafel der Gezeiten“ vertiefen.

Teilnehmerzahl: 20
Bitte melden Sie sich für diese kostenfreie Veranstaltung an.

Wer / was kann mir helfen, damit ich weiter arbeiten kann?

Wenn die Erkrankung die Rückkehr auf den Arbeitsplatz erschwert, gibt es verschiedene Unterstützungsangebote für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Im Fokus des Vortrags stehen das Betriebliche Eingliederungsmanagement, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben und bei anerkannter Behinderung die Inanspruchnahme von Nachteilsausgleichen. In so einem Prozess kann der Integrationsfachdienst (IFD) als kompetenter Ansprechpartner die Betroffenen unterstützen. 

Teilnehmerzahl: 30
Bitte melden Sie sich für diese kostenfreie Veranstaltung an.

Donnerstag, 15. Oktober 2020

Sie arbeiten viel am Computer und haben das Gefühl, ihre Hände und ihr Kopf könnten eine kleine Auszeit vertragen, dann ist dieser Workshop genau das Richtige für sie.

In theoretischen und praktischen Teilen, lernen sie Methoden kennen, welche sie auch an ihrem Schreibtisch oder Arbeitsplatz durchführen können, um ihre Hände und ihren Kopf zu entspannen. Dabei steht die Massage im Fokus, gestärkt werden sie so aus diesem Workshop herausgehen. 

Dieses Angebot richtet sich besonders an Teilnehmer, die eine kleine Auszeit vom Alltag brauchen. Bitte bringen Sie zu der Veranstaltung ein kleines Handtuch mit.

Teilnehmerzahl: 10 // Kostenpunkt 22,50€
Bitte melden Sie sich für diese kostenfreie Veranstaltung an.

Die Robert-Enke-Stiftung, die nach dem Suizid des Fußballers von dessen Frau ins Leben gerufen wurde, versucht  Depression auch für Außenstehende verständlicher und greifbarer zu machen. Zum Beispiel durch die Virtual-Reality-Erfahrung "ImpressionDepression". Über eine VR-Brille sollen Nichtbetroffene anhand eines 15-minütigen VR-Szenarios, das Facetten der Gefühls- und Gedankenwelt einer Depression aufzeigt, für die Krankheit sensibilisiert werden.

Für die Anwendung müssen sich Teilnehmende eine Bleiweste umhängen, die zehn Kilogramm schwer ist. Mit der Brille tauchen die Teilnehmer*innen dann entweder in ein Szenario „Depression im Leistungssport” – also aus der Sicht von Robert Enke – oder in eine Alltagssituation mit dem Schwerpunkt „Depression als Volkskrankheit“ ein. 

1 Stunde dauert diese Selbsterfahrung, inklusive Vor- und Nachgespräch, die nicht jeder machen darf. Nur  Erwachsene und Menschen, die jetzt nicht akut depressiv erkrankt sind, oder es schon einmal waren, dürfen sich die VR-Brille aufsetzen. Das Projekt wurde ausschließlich für Nichtbetroffene konzipiert. 

Teilnehmerzahl: 10 je Stunde (Gesamt: 40)
Bitte melden Sie sich für diese kostenfreie Veranstaltung an.

Freitag, 16. Oktober 2020

Petra-Alexandra Buhl liest aus ihrem Buch und erzählt ihre Geschichte - Überleben mit und nach Krebs.

Über 4 Millionen Menschen in Deutschland sind an Krebs erkrankt. Immer mehr Menschen haben den Krebs überstanden. Aber es ist noch längst nicht vorbei. Ab jetzt wird es nie mehr wie früher sein. Vom Langzeit-Überleben mit Krebs, den psychischen Gefährdungen, den unerwarteten Chancen eines völlig veränderten Lebens und den vielen ungeahnten Möglichkeiten persönlicher Reife.

Nach der Lesung haben Sie Zeit, mit Frau Buhl ins Gespräch zu gehen. 

Teilnehmerzahl: 40
Bitte melden Sie sich für diese kostenfreie Veranstaltung an.

Die Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction – MBSR) ist ein Programm zur Stressbewältigung durch gezielte Lenkung von Aufmerksamkeit und durch Entwicklung, Einübung und Stabilisierung erweiterter Achtsamkeit. Teile des Programms werden u. a. im Rahmen verschiedener verhaltenstherapeutischer und psychodynamischer Psychotherapiemethoden eingesetzt. Es wurde von dem Molekularbiologen Jon Kabat-Zinn in den späten 1970er Jahren in den USA entwickelt. 

Im Rahmen der Woche der seelischen Gesundheit biete ich die Möglichkeit, sich mit vielen grundlegenden Techniken aus dem MBSR vertraut zu machen. Dieser Tag eignet sich wunderbar als Einführung oder Auffrischung in das Thema achtsamkeits-basierte Stressbewältigung. 

Was ist zu beachten?

• bequeme Kleidung tragen 
• Handy auf lautlos schalten 
 • bei Bedarf warme Socken anziehen 
• Straßenschuhe direkt hinterm Eingang ausziehen 

Ausrüstung:

• für die Sitzmeditation ein Meditationskissen oder Bänkchen 
• ein oder 2 dünne Decken 
• ein Handtuch als zusätzliche Unterlage (Matten vorhanden) 
• wenn nötig ein kleines Kissen (für den Kopf) 
• was Du als Verpflegung benötigst 

Modulübersicht:

10:30 - 11:45 Uhr // Rosinenmeditation + Gehmeditation
12:15 - 13:30 Uhr // Sitzmeditation (mit Einführung) 
13:45 - 15:00 Uhr // Bodyscan
15:15 - 16:30 Uhr // Körperarbeit (einfache Yogaübungen)
16:45 - 18:00 Uhr // Tiefenentspannung 
18:15 - 19:30 Uhr // offene Gruppenrunde zum Thema psychische Gesundheit

Teilnehmerzahl: 12 je Modul // 10€ je Modul (freiwillig) // 40€ Tageskarte (freiwillig) * alle Tageseinnahmen gehen abzüglich einer Mietpauschale von 50€ an das Soziale Netzwerk Lausitz gGmbH.
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Kontakt: Franka Thomas-Hopp, 03581 / 733811, f.thomas-hopp@initiative-goerlitz.de

Teilnehmerzahl: keine Beschränkung
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Samstag, 17. Oktober 2020

Gute Luft, Ruhe und die Möglichkeit dem Alltagsstress zu entfliehen sind für die meisten Erholungssuchenden wichtige Angebote unserer Wälder. Wer sich im Wald bewegt, tut aktiv etwas für seine Gesundheit. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen haben bewiesen, dass Ausflüge im Wald sich positiv auf Herz, Immunsystem und Psyche auswirken. 

Damit es weiterhin Wälder und somit Waldspaziergänge gibt, beteiligen wir uns an der Aktion 10.000 für die Lausitz. Mit dem Maskottchen Erdi und Ihrer Unterstützung bepflanzen wir das Areal Kiefernweg / Ecke Brentanoweg mit Bienen-freundlichen Sträuchern und Bäumen. Neben Baum- und Strauchspenden können Sie sich auch finanziell beteiligen und Ihren Beitrag auf folgendes Konto überweisen: Spenden ans SNL / Betreff: Bürger für Bäume

Mitzubringen sind ein Spaten, Arbeitssachen und gute Laune. Neben der Pflanztätigkeit sind stärkende Yoga- und Atemübungen als Pauseinlagen geplant. 

In der Hafenstube wird um 20 Uhr ein Film zum Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit gezeigt, als gemütlicher Ausklang zu diesem arbeitsreichen und sinnstiftenden Tag.

www.erdi.in-wsw.de

Teilnehmerzahl: keine Beschränkung

In diesem Tagesworkshop geht es darum, die eigene Resilienz im Umgang mit Krebs zu erweitern. Ziel ist, wieder in die Selbstwirksamkeit zu kommen, Ressourcen zu benennen und stabile Zonen aufzuspüren. Wir schauen uns Bewältigungsstrategien an und erweitern die Handlungsfähigkeit, damit Probleme in Lösungen verwandelt und angemessene Ziele formuliert werden können. 

Inhalte: 

• Die Konzepte Resilienz und Salutogenese sowie deren Bedeutung für die eigene Leistungsfähigkeit und Kompetenz verstehen 
• Ideen dafür entwickeln, wie Resilienz „angewendet“ und nutzbar gemacht wird und wie sie bei sich selbst und anderen Menschen gefördert werden kann 
• eigene Resilienzfaktoren identifizieren und protektive Faktoren kennenlernen 
• Bewusstsein dafür haben, welche Stärken und Haltungen Veränderungskompetenz erzeugen 
• Instrumente für die Handlungsorientierung in Krisen kennen

Teilnehmerzahl: 12
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Sonntag, 18. Oktober 2020

Die Berliner Singer-Songwriterin Marie-Luise Gunst ist musikalische Erzählerin im besten Sinne. Ihre Songs suchen nach Bewegung und Bewegendem: in aktuellen Themen, Gefühlen und Fragen. Die kraftvollen, wortverspielten Texte und Songs sind wie Reisen in unbekanntes Gebiet und kreieren Erinnerungen im tragbaren Liedformat. Mit ihrer warmen Stimme, in lauten und leisen Tönen, schafft sie eine Atmosphäre aus poetischem Aufbruch und Melancholie. Als Betroffene und Botschafterin der Deutschen Depressionsliga setzt sie sich außerdem mit ihrer Musik (u.a. dem Konzeptalbum „Depression unplugged“) für die Entstigmatisierung von psychischen Erkrankungen und für einen offenen Dialog über Depressionen ein, denn: Musik spricht da, wo Worte versagen.

Der Kulturbrunch, erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Dabei trägt jeder Gast  einen kleinen Beitrag zum Brunch bei, indem das Buffet durch mitgebrachte Speisen und Getränke bereichert wird. Bitte verwenden Sie keine schnell verderblichen Lebensmittel (rohe Eier, Fisch etc.) und beachten Sie die Hygienevorschriften.

Die Verbindung von Musik und Kulinarik sorgt für eine entspannte Atmosphäre und trägt so - als letzter Programmpunkt - ganz besonders zur seelischen Gesundheit bei.Nebenbei können Sie sich über die Themen Drogen, Spielsucht und Alkohol informieren.

Teilnehmerzahl: 50
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Dienstag, 20. Oktober 2020

Der Gesetzgeber hat im Jahr 2000 den Weg für die ambulante Soziotherapie freigemacht. Allerdings ist das Wissen und der Bekanntheitsgrad über diese Leistung nach wie vor in der Bevölkerung kaum angekommen. Der Vortrag richtet sich gleichermaßen an interessierte Bürger und an Fachkräfte der Sozialpsychiatrie und soll über diese Leistung informieren

Kontakt: Kay Herklotz, 0351 / 31469980, herklotz@ptv-sachsen.de

Teilnehmerzahl: 15
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Mittwoch, 21. Oktober 2020

Trotz Operation, Strahlen-, Chemo- oder ähnlichen Therapien den Körper wieder bewusst fühlen und positiv erleben können, in einer Gruppe tief durchatmen und psychische Belastungen mildern und damit das Selbstwertgefühl und die Lebensfreude anheben... dieses Ziel verfolgt ein gemeinsamer Spaziergang mit Betroffenen und Angehörigen.

Nach Belieben mit oder ohne Stöcke, incl. Mini-Snack und Trinken im Rucksack

Teilnehmerzahl: 15
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Waldbaden (Shinrin Yoku) ist eine aus Japan stammende Methode zur allgemeinen Gesundheitsprävention, die in den 1980-er Jahren entwickelt wurde. Wissenschaftliche Studien haben belegt, dass Waldbaden das körperliche und psychische Wohlbefinden steigern kann. Stresshormone werden reduziert, das Immunsystem gestärkt und der Blutdruck reguliert.

Waldbaden ist vor allem ein achtsamer Aufenthalt im Wald: in der Natur entspannen, entschleunigen und für diese Zeit von den alltäglichen Sorgen Abstand nehmen. Beim „Bad“ in der Atmosphäre des Waldes konzentrieren wir uns auf die eigenen Sinne: den Wald hören, riechen, fühlen. Wir betrachten ihn in seiner vielfältigen Erscheinung.

In einem kleinen Rundgang (ca. 2km) möchten wir gemeinsam diese Kraftquelle der Natur neu entdecken. Bitte denken Sie an bequeme Kleidung und wetterfeste Schuhe!

Kontakt: Margarita Faltus, 03581 / 663 2722 oder Mandy Waldstein, 03581 / 663 2712

Teilnehmerzahl: 12
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Anmeldung

Die Teilnahme an allen Veranstaltungen während der Woche der seelischen Gesundheit ist kostenfrei.

Bitte melden Sie sich aber aus Platzgründen für die Veranstaltungen online, per Mail oder Telefon an.

SNL Veranstaltungskalender

 

Ansprechpartner

Romy Ganer, Soziales Netzwerk Lausitz gGmbH, Albert-Schweitzer-Ring 32, 02943 Weißwasser

Telefon

03576 / 21 82 70

Fax

03576 / 21 82 12

Email-Adresse

info@gesundheit-vor-ort.org

Partner

Wir bedanken uns bei allen Partnern, die dieses vielfältige Programm ermöglich haben:

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Engagierte Stadt
Bündnis gegen Depression
Weißwasser/O.L.
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LKGR